Schnellkochtopf oder auch Dampfkochtopf

Bereits seit dem 2. Jahrhundert experimentierten Menschen mit dem Einsatz von Druck beim Garen von Lebensmitteln und im Jahre 1679 wurde der erste Schnellkochtopf vom französischen Erfinder Denis Papin erfunden.

Heute befindet sich im den meisten Haushalten ein Schnellkochtopf, oder auch Dampfkochtopf, wie er oft genannt wird und ist ein Teil jeder gut ausgestatteten Küche.

Die Idee des Schnellkochtopfs ist denkbar einfach. Lebensmittel, wie zum Beispiel Kartoffeln, Reis oder eine Suppe, werden zusammen mit Wasser in den Kochtopf gegeben und dieser wird druckdicht verschlossen und anschließend erhitzt. Durch die druckfeste Verschließung des Kochtopfes wird beim Garen der Lebensmittel der Druck im Topf stark erhöht und als physikalische Folge dessen wird der Siedepunkt (der Punkt an dem ein Material zu kochen beginnt und vom flüssigem zum gasförmigen Zustand übergeht) des im Topfes enthaltenen Wassers stark erhöht. Dadurch ist es möglich die Lebensmittel, die sich im Topf befinden bei Temperaturen von über 100 Grad Celsius zu garen, anstatt wie sonst bei den selben Temperaturen zu kochen.

Durch die erhöhte Gartemperatur verringert sich die Garzeit erheblich und auch der Energieverbrauch ist sehr viel geringer, da kein Wasser verdampft. Ein in den Deckel eingebautes Druckventil sorgt dafür, dass der im Topf entstehende Druck nicht zu groß wird und der Topf gar explodiert.

Will man den Schnellkochtopf nach dem Garen öffnen, muss zunächst der entstandene Druck abgebaut werden. Dies erfolgt entweder über das Ventil (die sogenannte Schnellentlüftung) oder durch Erkalten. Die Schnellentlüftung sollte allerdings nur bei festen Speisen eingesetzt werden, da flüssige, wie Suppen, im Raum verspritzt würden.

Ein Schnellkochtopf ist die ideale Lösung für das schnelle und trotzallem schonende Zubereiten von Lebensmitteln und ist eine hervorragende Ergänzung zu jeder Küchenausstattung.